Samstag, 16. Juli 2011

Die Wiederkehr des Unerträglichen.

Von der Bearbeitung traumatischer Erfahrungen

 

In den letzten Jahren hat das Wissen über traumatische Erfahrungen und deren Folgen stark zugenommen. In vielen Einzelfällen ist es dennoch schwierig, die Folgen traumatischer Erfahrungen zu erkennen und die richtige Entscheidung darüber zu treffen, wie im Einzelfall geholfen werden soll. Vor diesem Hintergrund werden unter besonderer Bezugnahme auf die Situation von Kindern und Jugendlichen die folgenden Fragen diskutiert:
Wodurch werden belastende Erfahrungen zu traumatischen Erfahrungen? Wie soll Kindern und Jugendlichen geholfen werden, wenn traumatische Erfahrungen ihre weitere Entwicklung erheblich belasten? Wie kann man die hilfreiche Wirkung bestimmter Interventionen und Hilfestellungen verstehen und erklären?

Kongresssprachen: Englisch, Deutsch, Italienisch (Simultanübersetzung)

 

09.00-09.10: Vorsitz: Ulrike Lehmkuhl (D)
                     Eröffnung der Plenumsveranstaltung

09.10-09.55: Gertrude Bogyi (A)
                     Hauptvortrag I: Emotions of Overwhelming Helplessness and their
                     Consequences. Traumatic Experiences as a Subject of Crisis
                     Intervention, Counselling and Psychotherapy.

09.55-10.15: Diskutant: Anna Maria Bastianini (I)
                     Rückfragen zum Vortrag von Gertrude Bogyi

10.15-10.45: Pause

10.45-11.10: Urte Finger-Trescher (D)
                     Hauptvortrag II: Trauma and Re-enactment. Or: Why is it so difficult to
                     understand the consequences of traumatic experiences?

11.10-11.20: Diskutant: Christopher Shelley (CAN)
                     Rückfragen zum Vortrag von Urte Finger-Trescher

11.20-11.45: Rebecca LaFountain (USA)
                     Hauptvortrag III: A Holistic Approach to Assessing and Treating Children and
                     Adolescents who have Experienced Trauma

11.45-11.55: Diskutant: Christopher Shelley (CAN)
                     Rückfragen zum Vortrag von Rebecca LaFountain

11.55-12.30: Offene Diskussion