In den letzten Jahren hat das Wissen über traumatische Erfahrungen und deren Folgen stark zugenommen. In vielen Einzelfällen ist es dennoch schwierig, die Folgen traumatischer Erfahrungen zu erkennen und die richtige Entscheidung darüber zu treffen, wie im Einzelfall geholfen werden soll. Vor diesem Hintergrund werden unter besonderer Bezugnahme auf die Situation von Kindern und Jugendlichen die folgenden Fragen diskutiert:
Wodurch werden belastende Erfahrungen zu traumatischen Erfahrungen? Wie soll Kindern und Jugendlichen geholfen werden, wenn traumatische Erfahrungen ihre weitere Entwicklung erheblich belasten? Wie kann man die hilfreiche Wirkung bestimmter Interventionen und Hilfestellungen verstehen und erklären?
Kongresssprachen: Englisch, Deutsch, Italienisch (Simultanübersetzung)
09.00-09.10: Vorsitz: Ulrike Lehmkuhl (D)
Eröffnung der Plenumsveranstaltung
09.10-09.55: Gertrude Bogyi (A)
Hauptvortrag I: Emotions of Overwhelming Helplessness and their
Consequences. Traumatic Experiences as a Subject of Crisis
Intervention, Counselling and Psychotherapy.
09.55-10.15: Diskutant: Anna Maria Bastianini (I)
Rückfragen zum Vortrag von Gertrude Bogyi
10.15-10.45: Pause
10.45-11.10: Urte Finger-Trescher (D)
Hauptvortrag II: Trauma and Re-enactment. Or: Why is it so difficult to
understand the consequences of traumatic experiences?
11.10-11.20: Diskutant: Christopher Shelley (CAN)
Rückfragen zum Vortrag von Urte Finger-Trescher
11.20-11.45: Rebecca LaFountain (USA)
Hauptvortrag III: A Holistic Approach to Assessing and Treating Children and
Adolescents who have Experienced Trauma
11.45-11.55: Diskutant: Christopher Shelley (CAN)
Rückfragen zum Vortrag von Rebecca LaFountain
11.55-12.30: Offene Diskussion